Der dm-Effekt oder: Was Väter in der Drogerie durchleben

Gestern nachmittag im dm-Drogeriemarkt. Ein junges Elternpaar tingelt zwischen den Reihen mit Babybrei und Stoppersocken. Der Vater: Hipster-Brille, genervter Blick, schaukelt den Kinderwagen mit dem schlafenden Baby nervös vor und zurück. Die Mutter: Verzückt von einem Bio-Baby-Baumwoll-Pullover „mit Seidenanteil!“. Fazit: Das neue Familienmitglied ist nicht immer das anstrengendste. Warum wir junge Väter manchmal bemitleiden müssen – und Angst haben, zur Glucke zu werden.

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Leben als Mama und Frau: Ich-sagen, bitte!

Mutter sein heißt auch: Man selbst sein. Dazu gehört, dass eine Mama auch mal an sich denkt. Eines der 20 Symptome des Elternseins ist laut Zürcher Tagesanzeiger nämlich, dass vor allem Frauen in der Elternrolle bald kaum mehr als „Ich“ existieren: „Wir gehen heute shoppen“, „Wir fühlen uns heute etwas ausgelaugt“, „Wir hätten gerne eine Rhabarberschorle“. Zugegeben, die Stunden sind rar, in denen man als Mutter alleine eine Freundin trifft oder faul auf der Couch liegt. Dabei kompensieren genau diese Momente das Gefühl, permanent Bedürfnisse zu stillen und die eigenen gelegentlich zu vergessen. Erholung muss her. Und kann so einfach sein: Weiterlesen

Ich bin mammalocker.

Ich bin Lisa, 32, Journalistin und Mutter von zwei Kindern. Als wir erfuhren, dass wir Eltern werden, war ich 25 und hatte gerade mein Studium an der Deutschen Journalistenschule in München begonnen. Ich liebe diesen Job. Wie soll das also gehen, eine „gute Mutter“ (was immer das sein soll, ein ganz persönlicher Einblick hier) zu sein und sich trotzdem beruflich und persönlich so zu entwickeln, dass man zufrieden ist? Das war die Ausgangsfrage für „mammalocker“ – kein Blog, das ständig mit neuen Posts daherkommt, dafür aber als unabhängiges non-profit-Projekt mit Herzblut verfasst wird.

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